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Vossloh Kursziel erhöht 12.12.2003
Bankhaus Lampe
Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Aktie von Vossloh (ISIN DE0007667107 / WKN 766710) unverändert mit "Marketperformer" ein.
Die Vossloh AG habe Mitte der Woche ihre obligatorische Dezember-Analystenkonferenz abgehalten, auf der ein Rückblick auf das zurückliegende Jahr 2003 getätigt sowie ein Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr 2004 gegeben worden sei. Aufgrund des besonderen Geschäftscharakters könne die Gesellschaft zu diesem Zeitpunkt im Jahr praktisch die vorläufigen Zahlen für das zu Ende gehende Geschäftsjahr nahezu punktgenau bekannt geben. Demnach werde der Umsatz mit 892,1 Mio. EUR (+19,8%) über der im Jahresverlauf angehobenen Unternehmensprognose sowie über den Schätzungen der Analysten von 890 Mio. EUR liegen.
Der Umsatzzuwachs von etwa 148 Mio. EUR verteile sich dabei angabegemäß zu einem Viertel auf Zuwächse bei den akquirierten Unternehmen. Das EBIT solle mit 97,7 Mio. EUR (Vorjahr: 78,4 Mio. EUR) ebenfalls über den Unternehmensschätzungen (97,0 Mio. EUR) sowie über den Prognosen der Analysten (96,7 Mio. EUR) liegen, wobei zu beachten sei, dass im Vorjahresergebnis noch ein a.o. Ertrag aus dem VAE-Verkauf von 26,2 Mio. EUR und in 2003 nur noch von 14,7 Mio. EUR enthalten gewesen sei.
Der Jahresüberschuss, der auf der einen Seite von einer Steuerquote von 31,8% (2002: 12,3%) und auf der anderen Seite von einem verringerten Anteil Dritter (1,4 Mio. EUR nach 7,3 Mio. EUR) beeinflusst werde, solle bei 53,7 (Vorjahr: 52,4 Mio. EUR) liegen. Aufgrund des Verkaufs eigener Anteile im Jahresverlauf sei der dividendenberechtigte Aktienanteil gestiegen, so dass sich das Ergebnis je Aktie von 3,74 EUR auf 3,70 EUR (Analystenschätzung: 3,74 EUR) verringern werde.
Für 2004 gehe das Management nun von einem Umsatz i.H.v. etwa 963 Mio. EUR (bislang: ca. 948 Mio. EUR) sowie einem EBIT von 106,3 Mio. EUR aus. Die EBIT-Marge solle wie in 2003 bei 11% liegen. Bei einer weiter angestiegenen Steuerquote von 37,5% solle das Ergebnis je Aktie in 2004 auf 3,90 EUR ansteigen. Weiterhin plane das Unternehmen - im Rahmen der aktuellen Gesellschaftsstruktur - einen weiteren Schuldenabbau, so dass sich das Net Gearing von rund 73% auf unter 64% weiter verringern solle.
Wie von den Analysten angenommen, seien die Jahreszahlen wie üblich konservativ geplant gewesen, so dass die vorgelegten Daten die Planzahlen insgesamt leicht übertroffen hätten und auch leicht über den Schätzungen gelegen hätten. Die Wertpapierspezialisten würden ihre Gewinnschätzung für die kommenden zwei Perioden der neu ausgegebenen Guidance anpassen und würden jetzt für 2004 bei einem Umsatz von 965 Mio. EUR und einer EBIT-Marge von 11,1% sowie einer Steuerquote von 37,5% mit einem Ergebnis je Aktie von 3,88 EUR (bisher: 3,71 EUR) planen.
Die Einschätzung werde dabei vom aktuellen Auftragsbestand sowie den für 2004 abzurechnenden Projekten untermauert. Für 2005 würden die Analysten ihre bisherige Umsatzprognose von 970 Mio. EUR auf 1,04 Mrd. EUR erhöhen. Bei einer EBIT-Marge von 11,0% errechne man nun ein Ergebnis je Aktie von 4,22 EUR (nach: 3,89 EUR). Der immer wieder in der Diskussion stehende Großauftrag der Deutschen Bahn über 500 Loks tangiere die mittelfristige Prognose dabei nicht, da eine mögliche Auftragsvergabe sich erst ab 2006 folgend in der Erlösrechnung auswirken würde.
Die Bewertungsmodelle der Analysten würden nach der Anhebung der Ergebnisprognosen im aktuellen Kapitalmarktumfeld nunmehr einen fairen Wert der Aktie von 45 EUR zeigen. Die Aktie werde zudem weiter von einem positiven Sentiment getrieben und befinde sich in einem intakten Aufwärtstrend, so dass man glaube, dass trotz Überschreitens des alten Kurszieles von 40 EUR die Aktie noch weiteres Kurspotenzial besitze.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe sind weiterhin von den Wachstumsmöglichkeiten von Vossloh überzeugt und heben ihr Kursziel vor diesem Hintergrund auf 45 EUR an, behalten jedoch ihre Einschätzung als Marktperformer mit positivem Ausblick zunächst bei.
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